Weihnachten

Nun ist es soweit, die Weihnachtszeit erreicht ihren Höhepunkt.
Zum 2016. mal feiert ein grosser Teil der Menschheit den heiligen Abend.
Wochen im voraus, gab es regelrechte Ausnahmezustände in den Kaufhäusern.
Ein Geschenk hier, eine kleine Aufmerksamkeit dort und „Ach für den Nachbarn sollte es auch noch was sein“.
Die Verstecke der Geschenke quillen schon über, denn man möchte doch den Wunsch der Kinder und Lieben so
gern erfüllen. Nach einem Marathon durch Boutiquen, Bücherläden, Spielwarengeschäften und

Parfümerien, folgt noch ein kleiner Surftrip zu Amazon und Co.
Wenn dann alle Geschenke beisammen sind, gehts noch kurz in die Schlacht mit Geschenkpapier, Schleifchen, Klebeband und all den anderen Bastelutensilien.
Schliesslich soll ja auch die Verpackung mit dem Inhalt mithalten können. Ausserdem gehört unter dem glamourös
geschmückten Tannenbaum, mit seinen flackernden Lichtern und bunten Kugeln, ein schön verpacktes Geschenk.
Mit einem befreiendem Gefühl atmet man durch und erfreut sich an der Tatsache, alles geschafft zu haben.
Ok, noch eine kleine Einkaufstour steht noch bevor, denn die Geschäfte haben bald ein paar Tage geschlossen.
Da es ja zu Weihnachten diese besonderen traditionellen Leckereien zu verspeisen gibt,

braucht man schliesslich hier und da noch 1, 2 Zutaten mehr.
So, alles erledigt und mit einem befreienden Gefühl sitze ich nun hier und denke mir:
„Wozu? Warum das alles? Wieso geben die Menschen soviel Geld aus für Dinge die im Endeffekt umgetauscht werden oder sogar keine Freude bereiten?
Warum tut sich der Mensch diesen Stress an? Wo ist da der Sinn?“
Und so begebe ich mich gedanklich zurück zu der Nacht, die in der Geschichte als heilige Nacht ein ging.
Es ist der 24. Dezember und Jesus Christus wird geboren. Drei Könige wurden sogar von einem Stern zu diesem Stall nach Bethlehem geleitet.

Text: Jessika Federspiel / Foto: Peter Schulze